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Oma Margarethe wäre stolz

Heike Wohlgenannt führt die Sonnenburg in Riezlern im Kleinwalsertal in dritter Generation. Oma Margarethe wäre sicher stolz, könnte sie noch sehen, wie das ehemalige Bauernhaus mit Hilfe heimischer Handwerker zum Vier-Sterne-Genuss- und Aktivhotel ausgebaut wurde.

In der dritten Generation zum vierten Stern

Sonnenburg Riezlern
Die Sonnenburg im Kleinwalsertal kombiniert modern-alpines Ambiente mit traditionellen Elementen.
Sonnenburg innen
In den neuen Zimmern erfolgt mit dem Holz aus dem alten Stall ein architektonisches Zitat der Tradition.

Die Küche erhielt ein Upgrade und bietet seither gehobene regionale Küche mit Produkten von ausgewählten Lieferanten. Lohn der Arbeit: 2014 sowie 2015/16 zählte man bei den GenussWirten Österreichs zu den Finalisten.

Im Sommer 2016 wurde abermals erweitert: der Neubau an der Nordseite bietet zehn 30 m² große Komfort-Doppelzimmer und zwei Juniorsuiten mit je 35 m². Geschichtsträchtiges Altholz vom alten Stallgebäude wurde von Zimmermann Frank Ebert aus Hirschegg geschickt in Szene gesetzt und mit Designermöbeln kombiniert. Auch die bestehenden Zimmer wurden renoviert und somit kann die Sonnenburg jetzt mit vier Sternen aufwarten.

Die neue Alpinlounge soll den Gästen als zentraler Aufenthaltsraum dienen, der zum Verweilen, Genießen, Schmökern und Spielen einlädt. Am Übergang zum Altbestand kann das ursprüngliche Gebälk bestaunt werden. Die „Brüüge 1.085" ist ein exponierter Multifunktionsraum mit 180° Panorama für Workout, Seminare oder romantische Candlelight-Dinner. „Brüüge" ist ein Zitat aus der Walser Architektur und „1.085" steht schlicht für die Seehöhe, auf der das futuristische Gebilde trohnt. Auch der Spa-Bereich im Erdgeschoss spielt alle Stückerln bis hin zum Heuruheraum. Und der Outdoor-Bereich zum Abkühlen ist wieder mit Palisaden vom alten Stallholz gegen Blicke von außen geschützt. Darauf ein Mahler-Zitat: „Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche."

1929 kauften Oma Margarethe und ihr Mann Paul Wohlgenannt ein einfaches Bauernhaus und eröffneten darin ein Wirtshaus. 87 Jahre und zwei Generationen später muss man genau hinschauen, um das Stammhaus von außen noch zu erkennen. 2011 erfolgte der Zubau von zwölf Zimmern mit – so Gastgeberin Heike Wohlgenannt – „modern-alpinem Ambiente kombiniert mit traditionellen Elementen" an der Südseite und eine Neupositionierung.


Regionale Wertschöpfung

Heike Wohlgenannt erläutert das Konzept: „Bei den Erweiterungsmaßnahmen zum Vier-Sterne-Betrieb war es uns wichtig, eine Brücke zwischen der Geschichte des Hauses und der Familie Wohlgenannt und moderner Architektur zu schlagen." Und dabei spielte die Zusammenarbeit mit Betrieben aus dem Umfeld eine große Rolle: „Den hohen Anspruch an Regionalität, den wir beispielsweise in der Küche konsequent verfolgen, wollten wir auch bei der Wahl der Handwerksbetriebe berücksichtigen, weshalb wir so weit wie möglich mit lokalen und regionalen Firmen zusammenarbeiteten. Das hat aus unserer Sicht mehrere Vorteile: Kurze Wege, Ansprechpartner vor Ort und eine gesteigerte Wertschöpfung in der Region."


Factbox

Projekt: Ausbau um 10 Zimmer und zwei Juniorsuiten, Spa-Bereich, Lounge und Multifunktionsraum; Modernisierung der Zimmer im Stammhaus

Zeitraum: 2016

Architekt: Markus Pichler, Hall im Tirol

Investitionssumme: ca. 2,1 Mio EUR

Ausführende Firmen:

a) Kleinwalsertal

Frank Ebert (Zimmerei Ebert)

Thorsten Schwendiger, Metallverarbeitung Fritz

Raphael Bensmann, Spenglerei

Stefan Ebert, Schreinerei (Fenster, Türen etc.)

Andreas Alt, Firma ABS - Installateur

EVK - Elektroinstallationen

Guido Matt - TV Anlage

Firma Rüf GmbH - Aussenanlagen und Abbruch

Walser Maler Schlegel - Malerarbeiten

Sweet Chili - Grafik, Schilder etc.

b) Vorarlberg

Tectum - Spenglerarbeiten, Hohenems

Inn Tro - Trockenbau, Lustenau

Links

Vorarlberger Tourismusstrategie 2020:
http://www.vorarlberg.travel/gmbh/de/tourismusstrategie2020

Projektinfos auf der Website
http://www.genuss-aktivhotel.at/sonnenburg/neubau-2016/

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